
Du hast überreife Bananen übrig und suchst ein einfaches Rezept? Dann ist dieses Bananenbrot ohne Zucker genau richtig. Die natürliche Süße kommt ausschließlich aus reifen Bananen und Apfelmark – zusätzlicher Zucker ist hier nicht nötig.
Dieses Bananenbrot mit Walnüssen wird besonders saftig, hat einen feinen nussigen Geschmack und lässt sich mit wenigen Zutaten zubereiten. Perfekt als Frühstück, Snack oder kleine Süßigkeit zum Kaffee.
Das Rezept ist außerdem ideal, um braune Bananen sinnvoll zu verwerten. Je reifer die Bananen sind, desto süßer wird das Bananenbrot ganz ohne zusätzlichen Zucker.

Warum dieses Bananenbrot ohne Zucker so saftig wird
Die Süße dieses Bananenbrotes entsteht ganz natürlich durch sehr reife Bananen und Apfelmark. Dadurch kommt das Rezept komplett ohne zusätzlichen Zucker aus.
Die Kombination aus Dinkelmehl, Apfelmark und Walnüssen sorgt dafür, dass das Brot besonders saftig bleibt und gleichzeitig eine leicht nussige Note bekommt. Walnüsse geben außerdem einen angenehmen Crunch im weichen Teig.
Ich habe für dieses Rezept eine Kastenform mit 25 cm Länge verwendet. Die Größe ist optimal für die Teigmenge.

Bananenbrot ohne Zucker
Zutaten
- 2 große reife Bananen etwa 330 g
- 200 g Dinkelmehl
- 2 Eier M
- 100 g Apfelmark
- 1/2 Päckchen Backpulver
- 40 g Walnüsse
Anleitungen
- Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
- Die Bananen schälen und mit einer Gabel oder einem Mixer pürieren.
- Dinkelmehl, Eier, Apfelmark und Backpulver zu den Bananen geben und alles gut verrühren.
- Die Walnüsse grob zerkleinern und unter den Teig heben.
- Den Teig in eine gefettete Kastenform geben.
- Das Bananenbrot etwa 45 Minuten backen.
- Vor dem Anschneiden vollständig abkühlen lassen.

Tipps für perfektes Bananenbrot
- Verwende möglichst sehr reife braune Bananen. Sie sind deutlich süßer.
- Apfelmark macht das Bananenbrot besonders saftig.
- Walnüsse sorgen für einen schönen Crunch im weichen Teig.
- Wenn du den Teig nach dem Einfüllen leicht andrückst, entstehen weniger große Luftlöcher.
- Das Bananenbrot schmeckt am besten, wenn es vollständig abgekühlt ist.
Apfelmark oder Apfelmus – was ist der Unterschied?
Apfelmark besteht ausschließlich aus pürierten Äpfeln und enthält keinen zusätzlichen Zucker oder Gewürze. Apfelmus dagegen kann gesüßt sein oder Gewürze wie Zimt enthalten.
Für dieses Bananenbrot ohne Zucker eignet sich Apfelmark besonders gut, da es die natürliche Süße der Bananen unterstützt.
Was tun mit reifen Bananen?
Sehr reife Bananen eignen sich perfekt für viele süße Rezepte. Wenn du noch mehr Ideen suchst, wie du braune Bananen verwerten kannst, probiere doch auch diese Rezepte:
- Bananenbrot mit Kakao und Mohn – saftiger Marmorkuchen
- Gesunder Smoothie mit Mandel, Banane und Zimt
- Schoko-Bananen-Smoothie zum Frühstück
- Gesunder Quarkauflauf – auch perfekt mit reifen Bananen
FAQ zum Bananenbrot
Warum braucht dieses Bananenbrot keinen Zucker?
Die natürliche Süße entsteht durch reife Bananen und Apfelmark. Dadurch wird kein zusätzlicher Zucker benötigt.
Kann man Bananenbrot einfrieren?
Ja, Bananenbrot lässt sich sehr gut einfrieren. Am besten in Scheiben schneiden und portionsweise einfrieren.
Wie lange hält sich Bananenbrot?
Luftdicht verpackt bleibt Bananenbrot etwa drei Tage saftig.
Hast du das Rezept ausprobiert? Dann hinterlass mir gern einen Kommentar oder eine Sternebewertung.





Hallo Helga. Ja, für Eis (oder Nicecream) verwenden wir sie auch gerne. Freu mich, dass dir das Rezept und meine Seite gefallen.
Liebe Grüße in den Norden
Bananenbrot und dann noch mit Walnüsse, das schmeckt unheimlich lecker. Ich mag die Luftlöcher auch sehr gern. Mit Apfelmark, dass kannte ich noch nicht.
Meine überreifen Bananen verwende ich für Eis, Smothie oder auch gern zum Porridge.
Vielen Dank für das Rezept, ich schau mich bei Dir sehr gerne um.
Liebe Grüße aus dem Norden von Helga
Guten Morgen liebe Diedlind.
Freut mich, dass dir der andere Foodblog von den Informationen her besser gefällt. Wenn ich das richtig sehe, verwendet man aber auch dort in Rezepten nur die Angaben „Mehl“, was ich auch völlig in Ordnung finde. Ich werde die Angaben „Dinkelmehl“ oder „Weizenmehl“ auf meinem Blog so beibehalten, denn ich arbeite mit den Mehlsorten, die jedermann im Supermarkt bekommt. Wem das nicht ausreicht, der sollte lieber auf andere Blogs vertrauen. Dass es verschiedene Typen gibt ist mir bewusst. Wenn ich den Typ 550 verwende, schreibe ich das dazu (so ein Rezept gibt es z.B. auch auf meinem Blog). Zum Brotbacken kann man übrigens fast jede Mehltype verwenden. Ich backe mehrfach in der Woche Brot und alle werden lecker.
Viele Grüße nach Hamburg 🙂
Jenny
Guten Abend liebe Jenny,
bei deinem Bananenbrotrezept finde ich keine Angaben zur Mehltype.
Zum Brotbacken benutzt man doch Weizenmehl Typ 550, dies entspricht Dinkelmehl Typ 1050.
Bitte schreibe in Zukunft genaue Rezeptangaben, könnte wichtig sein.
Außerdem ist Dinkelmehl nicht gleich Dinkelmehl, nachzulesen z.B. beim Foodblog “ herzelieb“ .
Gruß aus Hamburg
Diedlind
Danke dir 🙂 Das Eis klingt auch sehr sehr lecker. Ich mache das oft ähnlich mit gefrorenen Beeren. Mit Milch oder Naturjoghurt ab in den Mixer und fertig ist das gesunde Eis für Gelüste 😉 Mit den Bananen das werd ich mal probieren. Habe sogar noch welche im Gefrier.
Lieben Gruß,
Jenny
Hallo,
das Brot klingt wirklich lecker und da ich das selbe Problem wie du habe (esse lieber grüne Bananen ),jedoch keine Lebensmittel wegwerfen mag, bin ich immer interessiert an Rezepten zur Verwertung. Ich habe mal eine tolle Idee für überreife Bananen gefunden: super cremiges Bananeneis ohne jegliche Zusätze!
Dafür benötigst du nur soviel überreife Bananen wie du hast. Steckst diese in den Frost (ich stelle sie für 1 Tag rein) und mixt (ich benutze Thermomix) die gefrorenen Bananen einfach zu einem leckeren Eis. Durch die Überreife wird dieses super cremig und du brauchst nichts dazu weil es süß und cremig ist von Natur aus.
Ich werde bald dein Bananenbrot probieren.
Viele Grüße
Melanie