
Neulich habe ich diesen herbstlichen Kuchen gebacken. Meine Güte war der lecker! Natürlich konnte ich es kaum abwarten, ihn zu fotografieren und anzuschneiden. Ich habe mich zwanzig Minuten geduldet, ihn dann in ein liebevoll hergerichtetes Fotosetting integriert und die ersten Fotos gemacht. Ich hab gemerkt, dass er innen noch warm und weich ist. Aber im Ignorieren bin ich gut, wenn es um Ungeduld und lecker riechenden Kuchen geht. Die ersten Fotos wurden super, bis es ans Anschneiden ging. Ja, ihr ahnt es. Der Quark, der eben etwas Zeit zum Abkühlen und hart werden braucht, kam dezent herunter geflossen.

Schnell musste ich das natürlich verhindern und mit einem Löffel alles auseinander fließende verputzen 😉 Lecker, keine Frage. Wie warmer Pudding. Aber nicht schön fürs Foto. Ich hab es dann also eingesehen und dem Kuchen noch etwas Zeit im Kühlschrank gegönnt. Die zerflossenen Teile habe ich wieder zurück zum Kuchen gerückt, diesen einmal weg vom Kameraobjektiv gedreht und einen neuen Anschnitt gewagt. Fällt gar nicht mehr auf, dass ich vorher schon genascht habe, oder?

Und hier kommt das Rezept für den leckersten Kuchen, den ich in letzter Zeit gebacken habe:
Zutaten
Boden (24 oder 26 cm Durchmesser)
225g Mehl
125g Margarine
1 Päckchen Vanillinzucker
2 große Eier (L)
50g Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
50ml Milch
etwas Salz
Quarkschicht
100g Margarine
200g Zucker
4 Eier
90g Mehl
300g Quark
Zwetschgen
Streusel
150g Mehl
80g Zucker
100g Margarine
50g gehackte Walnüsse

Zubereitung
1.Die Zutaten für den Boden mit der Küchenmaschine mixen und in die Kuchenform geben.
2. Für die Quarkmasse die Margarine im Topf schmelzen lassen, die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, die restlichen Zutaten dazu geben und alles auf den Teigboden geben.
3. Nun den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.
4. Die Zwetschgen halbieren und entkernen. Auf der Quarkmasse verteilen.
5. Die Streusel herstellen. Dazu alle Zutaten vermengen und mit den Händen kneten. Nicht zu lange, sonst werden sie klebrig.
6. Die Streusel auf den Zwetschgen verteilen.
7. Für 40-45 Minuten in den Ofen geben. Falls ihr das Gefühl habt, er braucht noch etwas länger, deckt ihn ab und backt noch etwas weiter.
8. Über Nacht oder über mehrere Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.







Liebe Jenny!
Ui, dann bin ich also nicht die Einzige, die es absolut nicht abwarten kann, bis der Kuchen angeschnitten wird. Warum muss es auch gefühlte Ewigkeiten dauern, bis er endlich so weit abgekühlt ist, dass er nicht mehr in alle Einzelteile zerfällt? 😉
Aber man sieht auf den Bildern wirklich nichts und ahnt die Beinahe-Katastrophe absolut nicht – alles gut gegangen. 🙂
Die Idee, Zwetschgenkuchen einmal in dieser Form zu machen, finde ich sehr gut – sie stellt eine schöne Abwechslung zum klassischen Blech-Zwetschgen-Kuchen dar und obwohl ich generell nicht mit Quark arbeite, gefällt mir die Grundidee sehr gut. 🙂
Liebe Grüße
Jenni
Hahaha! Du bist der Knaller, Jenny! :- ) Ich kann es mir genau vorstellen, wie du dir dachtest… oh nein! Hätte ich bloß gewartet!!
Herrlich. Man kennt das ja. Aber du hast das so was von perfekt gelöst. Ich finde deine Fotos super schön!! Auch diese Nahaufnahme von den Zwetschgen… ein Traum. Und ich persönlich finde das Foto mit dem ganz leicht zerlaufenden Stück Kuchen so was von appetitanregend…. boaaaah hab ich jetzt Bock auf Kuchen!
Sehr, sehr lecker. Ist noch was da? Du weißt ja, weit is es nicht bis zu dir, hihihihi…
Hab noch einen schönen Samstag mit ganz viel Sonne 🙂
Liebste Grüße
Katja